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…selbst erfunden, weil's nichts gab! „Man muss nach guten Leuten suchen, die einem helfen aus guten Ideen etwas zu machen…“ |
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home | chronik | Die Geschichte des Spiels als Flowchart | |
| Chronik einer guten Idee. | ||
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| JAHR 2004: „Ohne Chemie ist unser Alltag nicht denkbar“, sagen die jungen Erfinder von CHEMIKUM. Damit dies endlich auch die „Chemiemuffel“ einsehen, dafür wurde dieses Spiel gemacht! Die Idee zu diesem Spiel stammt von Schülern, die an einem besonderen Unterricht teilnehmen: „Erfinder-Unterricht“. Die Schüler lernen dort, ihre Ideen in fertige Produkte umzusetzen. > Traum eines jeden Schülers ist es natürlich, einmal ein Produkt bis zur Marktreife zu bringen. Dahin ist es ein weiter Weg. Das erste Spiel bestand noch aus einem mit Buntstift bemalten Karton und handgeschriebenen Spielkarten. > Kinder haben wenig Geld, aber dafür manchmal Glück. Dieses bestand in diesem Fall darin, Menschen zu finden, die das Potential, das in einer Spiel-Idee steckt, entdecken. > Dazu gehörten ein Ansprechpartner, ein Mentor in einem großen Industrieunternehmen und eine Graphic-Designerin. Es wurde viel Zeit und Arbeit investiert, um aus der Spiel-Idee ein „grafisch ansprechendes, funktionales Produkt“ zu gestalten. > Nun war die Hauptarbeit für die Kinder mehr als 300 Fragekarten zur Chemie zu sammeln. Freunde, Verwandte, alle mussten Ideen beisteuern, sogar die Oma! > Wieder ein Stück weiter: Der Druck eines Prototyps wurde auch durch den Sponsorpool von „Jugend forscht“ ermöglicht. Das erste Spiel ein kostbares Unikat war nun fertig für den großen Auftritt. JAHR 2004/2005: CHEMIKUM gewann auf Anhieb mehrere Preise: Eine Goldmedaille auf der Internationalen Erfindermesse IENA (Oktober 2004) und Preise im Regional- und Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ (2005). Damit hatte CHEMIKUM seine erste Bewährungsprobe bestanden. Die Preise waren Anerkennung und Ansporn für die Kinder. Der Kommentar ihrer Freunde: „Klasse-Spiel!“ war ihnen besonders wichtig. Ziel erreicht, Chemiemuffel entstaubt. JAHR 2005: Lob und Interesse gab es auch von Chemie-Lehrern aus dem SINUS-Arbeitskreis und von der Chemie-Didaktik der LMU, die auch bei der fachlichen Überarbeitung behilflich war. > Zur Vermarktung wurden nun Sponsoren gesucht. Ein schwieriges Unternehmen! Unser Mentor half auch da. > Er stellte einen wichtigen Kontakt zur "Initiave Chemie im Dialog" und dem "Fonds der Chemischen Industrie" in Frankfurt her. Mit den Verantwortlichen in diesen Institutionen haben alle Beteiligten sehr positive Erfahrungen gemacht. Schnell und kompetent kamen Unterstützung, Anregungen und finanzielle Hilfe. Bis zum marktfähigen Produkt dauerte es damit insgesamt mehr als ein Jahr. Die jungen Erfinder haben Glück gehabt: Sie haben aufgeschlossene, begeisterungsfähige Menschen gefunden, die bereit waren, ein Risiko einzugehen, um eine ungewöhnliche Idee umzusetzen. >„Man muss nach guten Leuten suchen, die einem helfen aus guten Ideen etwas zu machen“, so der Tipp der Spiel-Erfinder! Seit Oktober 2005 ist das Spiel produziert und erhältlich. Es hat mittlerweile in viele Schulen Einzug gefunden. Nun in 2009 werden die letzten Spiele ausgeliefert. Eine neue Auflage ist vorerst nicht geplant. >>Presseveröffentlichungen |
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| …spielend chemische Fragestellungen lösen… |
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| …heute schon Titandioxid verwendet? |
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| Entstanden aus einer Arbeit für „Jugend forscht“ 2004/2005 von Schülern der Erfinderschule des Maristengymnasiums, Fürstenzell, Jan und Dominik Preuß unter Leitung von Manfred Koser. |